«Gottardo» ist der Codename der Neuerungen, welche die kommenden Versionen der OpaccOne-Software-Familie liefern werden. «Gottardo» steht gleichzeitig für das gemeinsame Ziel dieser Neuerungen. Das entscheidende Stichwort heisst Collaboration. Dabei soll die elektronische Zusammenarbeit zwischen Mitarbeitenden, Unternehmen und IT-Systemen integral und ohne Sollbruchstellen ermöglicht und vereinfacht werden. Die Basis dafür liefert die zu 100 Prozent durchgängige serviceorientierte Architektur (SOA).

Neue Anwendungen
Seit Herbst 2010 steht die neue Anwendung Mobile Office zur Verfügung. Damit kann ein Aussendienst-Mitarbeiter auf die Daten des ERP-Systems zugreifen, etwa das Überprüfen von Verfügbarkeiten. Zusätzlich kann er Funktionen tätigen, wie Bestellungen erfassen oder Lieferrückstände anmahnen. Unter dem Titel Enterprise CRM wird eine ganze Reihe neuer Anwendungen für den Vertrieb, die Beratung sowie den Kundendienst auf den Markt gebracht. Die Anwendungen zielen auf die bessere Einbindung des mobilen Mitarbeiters in die IT-gestützten Prozesse im Backoffice ab. Dabei sollen bestehende CRM-Funktionalitäten durch Collaborations-Werkzeuge angereichert werden.

Im SaaS-Modus vertrieben
Es lässt sich neben dem Überbegriff Collaboration noch eine weitere Stossrichtung erkennen: Software as a Service (SaaS). Nicht nur Web-CRM und Web-Shop-Lösungen, sondern auch das Mobile-Office sowie das Enterprise CRM werden im firmeneigenen Hosting-Center betrieben und vom Kunden als Service bezogen. Zudem sieht die Roadmap vor, dass bis im Jahr 2012 auch das Backoffice und somit das gesamt ERP-System im SaaS-Modus vertrieben werden kann, da die Software konsequent in Richtung serviceorientierte Architektur (SOA) ausgebaut wurde. Schon heute ist zwischen dem Application Layer und dem Front End ein Service-Bus gelegt: Sämtliche Daten und Funktionen sind über Webservices zugänglich, und Fremdsysteme beliebiger Technologien können integriert werden.