Wenn die passende Business-Software und der richtige Implementierungspartner gefunden waren, folgten weitere komplexe Schritte wie Projektteam bilden, Projekt aufsetzen, Detailkonzept mit dem Anbieter erarbeiten, Prozess-Unterstützung sicherstellen, die Übernahme der Altdaten vorbereiten und, die Anwender schulen. Danach golt es, einen Testbetrieb aufzusetzen, das System in Betrieb zunehmen und den Roll-out durchzuführen sowie einen kontinuierlichen Optimierungsprozess einzuleiten.

Rosige Zukunft dank Cloud-Flexibilität
Laut Gartner werden bis 2017 268 Milliarden Apps für Mobilgeräte heruntergeladen und damit ein Umsatz von mehr als 77 Milliarden US-Dollar generiert. Damit werden Apps für Mobilgeräte weltweit zum beliebtesten computergestützten Tool. Demzufolge prognostiziert Gartner, dass Nutzer von Mobilgeräten pro Tag personalisierte Datenverbindungen zu mehr als 100 Apps und Services aufbauen werden. Auch wenn Apps heute noch keine ersatzfähigen Business-Prozess-Systeme sind, so lässt dieser Trend eben doch erahnen, wohin die Entwicklung geht. In der Schweiz verzeichnen Cloud-Application-Services eine überproportionale Zunahme von bis zu ca. 20 Prozent. Bis jetzt war vielen KMU der Zugang zu CRM- und ERP-Software verwehrt: Zu teuer im laufenden Betrieb, zu aufwändig der Einstieg, mit zu hohen Investitionen verbunden. Dank SaaS ist die Nutzung von Business-Software für viele Unternehmen erschwinglich geworden.

Warum sich Unternehmen trotzdem nicht auf die Cloud vorbereitet fühlen
Gemäss IT-Cloud-Index Mittelstand Techconsult ist das fehlendes Bewusstsein seitens der Geschäftsführung und der Fachabteilungen für die Chancen von Cloud-Computing und mangelndes Wissen das grösste Hindernis für die Einführung von Cloud-Lösungen. Die Wahl einer neuen Software gehört zu den riskanteren Aufgaben eines Unternehmens: Immerhin geht es bei der Software-Auswahl – sei es ein neues ERP-System, CRM-Software, DMS oder andere Business-Software – um hohe Investitionsbeträge. Gleichzeitig bringen Software-Entscheid und das Einführungsprojekt eine hohe Belastung für das Personal mit sich. Und jetzt kommt also noch Cloud-Computing – meist auf den ersten Blick erschwerend – dazu.

Cloud-Computing trotzdem auf dem Vormarsch: mehr Nutzen oder mehr Risiken?
Erfahrene Schweizer Unternehmen für Cloud-Governance, wie beispielsweise die Glenfis AG, stellen fest, dass mittlerweile viele realisierte Projekte hinsichtlich Risiko und Mehrwert gut austarierte Cloud-Lösungen vor allem in den Bereichen und Geschäftsprozessen sind, die selbst über alle Industrien und Branchen hinweg einen hohen Standardisierungsgrad aufweisen. Dies senkt die Risiken und erhöht den Nutzen von Geschäftsanwendungen aus der Cloud massiv. Neben den traditionellen IT-Service-«Commodities», wie etwa E-Mail, Document- und Content-Management, seien es vor allem Geschäftsprozesse im Verkauf und Marketing, im HR- und bereits im ERP-Bereich. Den KMUs werden interessante Alternativen geboten und die Risiken und Kosten einer solchen Migration hin zu Cloud-Angeboten sind überschaubar. Auf Provider-Seite bestehen nunmehr gute Erfahrungen und Standards für Migrationspfade.

Cloud-Kultur als Reifegradprüfung für die Nutzung von Cloud-Computing
Es wird eine Neudefinition von Marktregeln und ein Redesign von Geschäftsprozessen geben. In der IT läuft aktuell eine tiefgreifende Veränderung Consumerization und der Weg ins Rechencenter. Dieser Change macht vor keiner Industrie halt. Zwingend ist, diesen gut zu antizipieren und eine Cloud-Kultur einzuführen, damit alle von der Unternehmens-Software aus der Cloud profitieren können. Sie bringt den Unternehmen vor allem Agilität und Wachstumsfähigkeit, verbunden mit einer grossen Kostenoptimierung.