Die Schweiz hat eine lebendige und innovative Start-up-Szene mit zahlreichen vielversprechenden Jungunternehmen. Es zeigt sich, dass immer mehr Hochschulabsolventen ihren Traum vom eigenen Start-up verwirklichen und auf eine Karriere im Grossunternehmen verzichten.

An Ideen mangelt es in den meisten Fällen nicht. Die richtige Idee ist denn auch eine Voraussetzung für den Startschuss zur Unternehmensgründung. Im Idealfall handelt es sich dabei um eine Idee oder ein Geschäftsmodell, das es in der Form noch nicht gibt.

Zudem lohnt es sich, wenn man bereits Erfahrung in jener Branche mitbringt, in der man das Start-up gründen möchte. Denn es zeigt sich, dass branchenerfahrene Firmengründer im Vergleich zu «Branchenneulingen» überdurchschnittlich erfolgreich sind.

Das Ziel nicht aus den Augen verlieren!

Dennoch brauchen auch die besten Ideen häufig mehrere Anläufe, bis man mit ihnen den Durchbruch schafft. Deshalb sind die Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche Start-up-Gründung: eiserne Disziplin, gepaart mit grösster Flexibilität und einem starken Durchhaltewillen.

Man sollte sich nicht das Bein stellen, indem man das Gefühl hat, es müsse alles schon im Vorneherein ausgeplant sein

In der Anfangsphase, und oftmals auch darüber hinaus, muss man ein überdurchschnittliches Arbeitspensum an den Tag legen und oftmals auf Ferien verzichten.

Zu jeder Unternehmensgründung gehört der Businessplan. Dieser ist ein Leitfaden und soll eine systematische Vorgehensweise ermöglichen. Dennoch gilt: Man sollte sich nicht das Bein stellen, indem man das Gefühl hat, es müsse alles schon im Vorneherein ausgeplant sein.

Vielmehr muss man mit der Ungewissheit leben, dass sich die Dinge manchmal anders entwickeln als erwartet, und diese Veränderungen zu seinen Gunsten nutzen.

Unterstützung in der Anfangsphase

Die Anfangsphase ist für jeden Jungunternehmer mit grossen Unsicherheiten und vielen Fragezeichen verbunden. Deshalb lohnt es sich, auf die zahlreichen Angebote, wie Coaching, Entrepreneurship-Kurse, Hubs, Inkubatoren und Start-up-Wettbewerbe, zurückzugreifen.

Dabei ist auch der Aufbau eines Netzwerkes von zentraler Bedeutung. Die Finanzierung ist bei jungen Start-ups oftmals ein heikler Punkt. Dabei stellt Eigenkapital die klassische Finanzierungsmöglichkeit bei Firmengründungen dar.

Bezugsquellen dafür sind oftmals die sogenannten 3 F: Friends, Family and Fools. Die Fremdkapitalfinanzierung durch Banken ist in der Regel sehr schwierig.

Wer hier nach Alternativen sucht, kann auf Finanzierungsplattformen im Internet zurückgreifen. Beim sogenannten Crowdinvesting sammeln Start-ups Kapital bei vielen «kleinen» Investoren ein.