Am Anfang jedes Unternehmens steht die Idee. Ohne zündende Idee kein funktionierendes Unternehmen. Auch das Marktbedürfnis sollte klar befriedigt werden. Auf dem Weg zur Firmengründung sind die ersten Schritte für den späteren Erfolg entscheidend. Ist die Geschäftsidee ausgearbeitet, braucht es einen Businessplan mit einem durchdachten Geschäftsmodell, einen treffenden Namen, ein funktionierendes Team und die passende Infrastruktur. Im Anschluss daran geht es um die Wahl der Rechtsform, ob eine Einzelfirma, Aktiengesellschaft oder Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Das Institut für Jungunternehmen bietet für die ersten Schritte einen Gründungskurs an, wo Jungunternehmern Starthilfe und konkrete Unterstützung beim Gründungsprozess gegeben wird.

 

Überdurchschnittlicher Einsatz ist entscheidend

Denn eine Firmengründung erfordert viel Präzision, Voraussicht und Klarheit. «Entscheidend für den Erfolg eines Startups ist nicht nur eine gut vorbereitete Firmengründung, sondern vor allem auch die Startphase danach», erklärt Simon May vom Institut für Jungunternehmen. Nachdem die ersten Punkte wie die Regelung der Finanzierung, der Schutz des Geistigen Eigentums, die Klärung der Rechtsform, die Beantragung allfälliger Bewilligungen, die notarielle Gründung und die Anmeldung bei den Sozialversichersicherungen erledigt seien, gehe es Schlag auf Schlag weiter.

«Die Startup-Phase der Firma beinhaltet die Beschaffung und Komplettierung interner Infrastruktur und der Instrumente für den Verkauf, den Start der kaufmännischen Buchführung, eine firmenkonforme Versicherungslösung, die Überwachung der Finanzen und die kontinuierliche Liquiditäts-, Personal- und Wachstumsplanung», so May. Im Endeffekt ist eine erfolgreiche Firmengründung aber immer auch von der Bereitschaft für einen überdurchschnittlichen Einsatz abhängig.

NENA WEIBEL