Ein hoher Zahlungsausfall kann gerade Startup-Unternehmen rasch das «Genick brechen». Dann ist der Traum von der eigenen Firma ausgeträumt, bevor er überhaupt begonnen hat. Deshalb ist es wichtig, dass man von Anfang an nur mit Kunden Geschäfte tätigt, die man gründlich kennt. Gut beraten ist, wer sich an die Devise «Bestellung auf Rechnung» hält, ansonsten geht man das Risiko einer hohen Kaufabbruchquote ein.

Kundenbonität prüfen
Für den Umgang mit risikobehafteten Kunden gibt es grundsätzlich zwei Optionen: Entweder lehnt man solche Kunden konsequent ab, oder man bietet ihnen ausschliesslich Zahlungsarten an, die sicher sind. Was die Zuverlässigkeit der Zahlungseingänge betrifft, lohnt es sich, die Kundenbonität bereits vor Vertragsabschluss gründlich zu prüfen. Als Online-Händler kann man so die Kaufabbruchquote durch das Angebot von attraktiven Zahlungsarten (zum Beispiel Kauf auf Rechnung) senken. Es lohnt sich zudem, die Adressen seiner Kunden regelmässig zu verifizieren. Vor Betrug kann man sich schützen, indem man mögliche Betrugsmuster frühzeitig erkennt. Mit all diesen Massnahmen lassen sich unter dem Strich der eigene Umsatz und Gewinn steigern.

Optimierung dank Internet
Stichwort «Business to Business» und «Business to Consumer»: Die beiden Geschäftsmodelle gewinnen im Zeitalter des Electronic Commerce und Online-Shopping immer mehr an Bedeutung. Das Internet ermöglicht eine einfache Präsentation der Produkte und Dienstleistungen. Mit wachsendem Internet-Geschäft steigen daher auch die Geschwindigkeit und die Annehmlichkeiten beim Kauf. Solche Geschäfte werden durch das Internet optimiert.

Die Lieferung auf Rechnung birgt für Unternehmen viel Potenzial. Es lauern aber auch Gefahren. Professionelle Betrüger nutzen nämlich gezielt Löcher im Bestellprozess aus. Sie profitieren davon, dass der Anbieter seine Ware rasch ausliefern will, um gegenüber Mitbewerbern Vorteile zu generieren. Tatsache ist: Kein Online-Shop ist vor Betrügereien gefeit. Statistiken zeigen, dass insbesondere solche Produkte Ziel von professionellem Betrug sind, die einen hohen Markenwert aufweisen, gut transportierbar und originalverpackt sind sowie einfach zum Wiederverkauf angeboten werden können. Und dabei einen hohen Preis erzielen. Deshalb gilt: Unternehmen sollten die Augen vor dem «Risiko Betrug» nicht verschliessen, sondern sich davor schützen, ohne jedoch auf «gute Geschäfte» verzichten zu müssen.