Ein Unternehmen zu gründen ist eine besondere Herausforderung für die Gründer. Ob als Einzelunternehmer oder als Gründer-Team, meist steht in der ersten Phase eines Jungunternehmens die Geschäftsidee im Vordergrund.

Themen wie Verwaltung, Unternehmerrisiko, Versicherungen und berufliche Vorsorge werden gerne auf später verschoben oder vergessen. Oft mit fatalen Folgen.

Das Minimum muss es schon sein

Das System der Altersversicherung und der beruflichen Vorsorge in der Schweiz ist gesetzlich geregelt und recht kompliziert.

Viele Jungunternehmer kümmern sich in der Startphase ungern um diese Verwaltungs- und Versicherungsfragen.

Dabei gehört diese Aufgabe genauso wie das Bewirtschaften und Weiterentwickeln einer Geschäftsidee zu den Pflichten eines Unternehmers.

Die Vorsorgeversicherungen in der Schweiz sind in drei Säulen gegliedert:
 

1. Säule: Staatliche Vorsorge – sichert die Existenz

2. Säule: Berufliche Vorsorge – deckt den Lebensstandard

3. Säule: Private Vorsorge – deckt den Zusatzbedarf.
 

Unabhängig von der Unternehmensform sind ab einem gewissen Lohn alle Arbeitnehmer zusätzlich zur AHV/IV/ALV auch in der Beruflichen Vorsorge BVG zu versichern.

Nicht zu vergessen ist die ebenfalls gesetzlich obligatorische Kranken- und Unfallversicherung UVG, welche im Schadenfall die Lohnfortzahlung in einem definierten Zeitraum gewährleistet. Mit der 3. Säule ist die private Vorsorge nach den individuellen Möglichkeiten und Zielen jedes Arbeitnehmers enthalten.

Immer flexibel bleiben

Unternehmen entwickeln sich, wachsen und schrumpfen wieder. Eine berufliche Vorsorgeversicherung muss sich dieser Entwicklung anpassen können. Deshalb sollte die gewählte Lösung flexibel sein und einen Leistungsausbau ohne viel Aufwand ermöglichen.

Besonders für Unternehmen in Entwicklung braucht es diese Flexibilität. Neue Mitarbeiter kommen hinzu, eine Abteilung gliedert sich aus oder wird geschlossen. Das erfordert eine rasche Anpassung der Versicherungsbeiträge und gleichzeitig eine optimale, lückenlose Abdeckung der Versicherten.

Beratung schützt vor Langzeitschäden

Das Thema Versicherung und Vorsorge ist sehr komplex und sollte individuell, auf die einzelne Firma bezogen, betrachtete werden. Ob minimale Versicherung im gesetzlichen Rahmen oder Vollversicherung mit einem Optimum an Sicherheit, das muss jeder Start-up-Unternehmer selber entscheiden.

Die Versicherungsgesellschaften bieten Vorsorgepläne an, die dem Wunsch nach Individualität besonders Rechnung tragen. Das kostet für Unternehmen und Mitarbeiter zwar etwas mehr, lässt aber die Versicherten und ihre Angehörigen im Vorsorgefall besser dastehen.

Auch spezielle Versicherungs-Pakete für Start-ups sind in der Gründungsphase sehr beliebt.

Sie decken die gesetzlichen Minimalanforderungen ab und sind preislich attraktiv. Eine entsprechend unabhängige Beratung ist daher sicher der beste Weg zur richtigen Vorsorgelösung.