Bei Selbstständigen stehen bei der Gründung ihrer Firma oft andere Themen im Vordergrund als die Vorsorge. Dabei ist die berufliche Vorsorge nicht nur wichtig, sondern gesetzlich vorgeschrieben.

Diese ist nach dem Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG) für alle Personen obligatorisch, die das 17. Altersjahr überschritten haben und in einem Arbeitsverhältnis stehen.

Dies schliesst auch Inhaber einer AG oder GmbH ein, da sie als Arbeitnehmer ihrer Firma gelten. Die gesetzlich festgelegte Eintrittsschwelle in das Obligatorium der beruflichen Vorsorge beziehungsweise das Mindesteinkommen für die BVG-Pflicht beträgt 21150 Franken pro Jahr (Stand heute).
 

Start-up-Pakete sparen Zeit und Energie

Wer den Schritt in die Selbstständigkeit wagt, dem eröffnen sich viele neue Chancen, er geht zugleich aber auch neue Unsicherheiten ein. Die Hürden, die es in der komplexen Anfangsphase vom Firmenaufbau bis zum Erreichen der Gewinnzone zu nehmen gilt, sind zahlreich.

Mit einer bedarfs­gerechten Versicherung im Rahmen der zweiten Säule können Start-up-Unternehmer bereits eine wichtige Schiene in Richtung Sicherheit legen. Doch neben dem grossen administrativen Aufwand, der mit einer Firmenneugründung einhergeht, bleiben die Fragen hinsichtlich der beruflichen (und privaten) Vorsorge sowie andere Versicherungsthemen schnell einmal auf der Strecke.

Hier bieten Vorsorgeversicherungen interessante Start-up-Pakete an, dank denen sich viel wertvolle Zeit und Energie sparen lässt. Die auf die jeweilige Situation und Bedürfnisse zugeschnittenen Versicherungspakete erleichtern der Firma die Administrationsaufgaben, womit auch der oft schwierige Start in die Selbstständigkeit besser gelingt.
 

Welche Versicherung passt zu meinem Start-up? 

Der richtigen Lösung geht immer ein umfassendes Beratungsgespräch mit dem gewählten Versicherungsanbieter voraus. Der Berater nimmt gemeinsam mit dem Firmeninhaber die aktuelle Situation des Unternehmens unter die Lupe, um anschliessend den notwendigen Bedarf an obligatorischen und freiwilligen Versicherungen zu eruieren:

  • Wie gross ist die Firma?
  • Wie viele Mitarbeiter hat sie?
  • Wie soll die berufliche und private Vorsorge aussehen?
  • Welche Personenversicherung (Unfall- und Krankentaggeldversicherung) braucht es für die Angestellten?
  • Sach- oder Haftpflichtversicherung? Und was ist mit der Rechtsschutzversicherung?

Eines ist sicher: In der Start-up-Phase soll die berufliche Vorsorge möglichst wenig Aufwand bescheren, kostengünstig sein und dabei die grösstmögliche Sicherheit bieten. Dafür eignet sich die Vollversicherung sehr gut, da die verschiedenen Risiken durch die Sammeleinrichtung beziehungsweise den entsprechenden Versicherer gedeckt und die Vorsorgegelder immer umfassend gesichert sind.

Die gewählte BVG-Lösung kann je nach Lebensphase des Unternehmens jederzeit angepasst werden. Das ist deshalb wichtig, weil sich die Firmenbedürfnisse im Laufe der Zeit ändern können: Was für ein Start-up stimmt, ist vielleicht für ein erfolgreiches grösseres Unternehmen nicht mehr angemessen.

So können Firmen bei guter Entwicklung beispielsweise ihren Mitarbeitenden attraktivere Vorsorgelösungen bieten, um sie längerfristig zu binden, oder auch die Leistungen für Kadermitarbeitende ausbauen und individuell gestalten.