1. Es ist nicht immer sinnvoll und zielführend, einen finanziell möglichst gut dotierten Geldgeber zu suchen. Oft muss man dann zu viele Anteile und Entscheidungsfreiheit abgeben. Besser fährt, wer einen Investor sucht, der zwar nicht so hohe Summen zur Verfügung stellt, dafür aber tatkräftig dabei hilft, eine funktionierende Organisation auf die Beine zu stellen.
  2. Gerade beim Beginn sollte man sich Zeit nehmen, sich ganz auf sein Produkt zu konzentrieren. Hier können sogenannte «Business Angels» für Start-ups eine grosse Unterstützung sein. Sie können nicht nur ihr Netzwerk, sondern auch hilfreiche Partner zur Verfügung stellen.
  3. Eine gute Idee ohne engagierte Teammitglieder bringt kein Projekt auf Vordermann. Auch hier kann ein erfahrener Business Angel hilfreich sein. Ein noch so zündender Geistesblitz nützt nämlich nichts, wenn er von einem Team umgesetzt werden soll, das der Sache nicht gewachsen ist. In der Startphase sollte man deshalb auch bei der Auswahl der Mitarbeitenden auf erfahrene Business Angels setzen.
  4. Gerade zu Beginn ist es sinnvoll, sich einen Investor ins Boot zu holen, der sein Wissen und seine Erfahrungen mit den Neugründern teilt und ihnen dabei hilft, in späteren Unternehmensphasen eine geeignete Finanzierung zu wählen. Auch sollte darauf geachtet werden, dass der Investor eine Affinität zur gewählten Branche hat. Zudem sollte er sich in den technischen und organisatorischen Abläufen gut auskennen.
  5. Hat ein Investor mit der gewählten Branche wenig bis gar nichts zu tun, ist er mit grosser Sicherheit die falsche Adresse. Gerade beim Beginn braucht jeder Firmengründer einen erfahrenen Berater, der ihm wichtige Tipps vermittelt und ihm Kontakte verschafft, die für das neu gegründete Unternehmen zentral sind. Eine solide und seriöse Beratung kann der Schlüssel zum späteren Erfolg sein.