Gute Websites legen beispielsweise nicht nur Wert auf die Optik. Sie müssen auch nicht alles aufbieten, was technisch möglich ist. Gute Websites enthalten zudem keine hoch aufgelösten Bilder, und Hintergrundmusik ist ein absolutes Tabu. Gute Websites sind barrierefrei und nicht von einem bestimmten Browser und von einer bestimmten Bildschirmauflösung abhängig. Sie sind für Menschen gemacht und bieten dem Besucher viel nützlichen Inhalt. Deshalb gilt: Eine gute Website ist benutzerfreundlich und stellt Funktion und den Inhalt in den Vordergrund. Zudem ist sie gegen Angriffe abgesichert und schnell zu laden. Eine gut und benutzerfreundlich gestaltete Website ist zudem in korrekter Rechtschreibung und Zeichensetzung verfasst. Gleichzeitig muss sie auch ästhetisch sein und höchsten Datenschutzstandards entsprechen.

Auf Funktionalität achten
Gerade Laien legen häufig fast ausschliesslich Wert auf die Optik. Was aber bringen dem Anbieter und dem Besucher Websites, die völlig aufgepeppt sind, wenn dabei die Funktionalität auf der Strecke bleibt? Texte oder Menüs, die ausschliesslich in Grafiken oder gar in Flash oder Java abgelegt sind, sehen zwar optisch möglicherweise ansprechend aus, weil man Schriftarten verwenden kann, die man sonst nicht zur Verfügung hat. Aber sie haben viele Nachteile. Webseitenbesucher, die Grafiken in ihrem Browser abschalten oder sehbehinderte Menschen mit Suchmaschinen können diese Texte nicht lesen beziehungsweise erfassen. Damit erscheinen derart gestaltete Websites für diese Benutzergruppen und für Suchmaschinen ohne Inhalt. Von zentraler Bedeutung ist die an sich banale Erkenntnis, dass gute Websites für Menschen gemacht sind. Konkret: Nicht für Suchmaschinen und nicht für sich selbst, sondern für die Besucher. Ich will ihnen etwas mitteilen und sie vielleicht zum Kauf eines Produkts oder einer Dienstleistung animieren. Um das zu erreichen, muss ich ihr Interesse wecken. Das geht am besten mit attraktiven Inhalten. Diese garantieren, dass Besucher länger auf einer Seite verweilen. Manchmal sind auch Grafiken oder Bilder zur Erläuterung eines Sachverhaltes oder zur Auflockerung notwendig und sinnvoll. Dann ist eine aussagekräftige Beschreibung der Grafik unverzichtbar. Sie hilft im Übrigen auch sehbehinderten Menschen, die Bilder nicht wahrnehmen können, sich auf der Website zurechtzufinden.

Option Online-Marketing
Das Internet bietet heute Unternehmen eine Vielzahl an Möglichkeiten für die Neukundenakquisition. Allerdings ist es mit einem benutzerfreundlichen Onlineshop nicht getan: Die Zielgruppe des Shops muss zuerst von dessen Existenz erfahren. Später sollten Kunden zu Stammkunden werden. Das ist Aufgabe des Online-Marketings, dessen Effekte besser überprüft werden können, als dies bei anderen Marketingformen der Fall ist. Wer effektives Online-Marketing betreiben möchte, tut gut daran, sich vorher fachkundig beraten zu lassen. Die Gestaltung und der thematische Aufbau einer Unternehmenswebsite ist zentraler Bestandteil des Online-Marketings. Die Website dient dabei sowohl der Kundenbindung wie auch zur Werbung neuer Kundensegmente. Für die Kundenbindung sind Newsletter ein geeignetes Mittel. Sie generieren gemäss Branchenkennern eine wesentlich höhere Reaktionsquote als klassische Werbemailings. Sie sind zudem günstiger als das traditionelle Werbeschreiben. Stichwort Affiliate Marketing beziehungsweise internetbasierte Vertriebslösungen: Diese nur im Internet mögliche Form des Marketings gilt heute als einer der wirkungsvollsten Bereiche des Online-Marketings. Es schafft ideale Voraussetzungen für werbende Unternehmen und Webmaster, auf deren Seiten die Werbung publiziert wird. Den Webmastern generiert Affiliate Marketing Zusatzeinnahmen, den Werbenden Werbemöglichkeiten, für die sie nur im Erfolgsfall zahlen. Attraktive Wettbewerbe und Gewinnspiele können ein Zusatzfaktor sein, um die Aufmerksamkeit vieler Internetnutzer zu wecken. Mit jedem Nutzer, der vom Gewinnspiel oder Wettbewerb erfährt, wird auch die Werbebotschaft weiter über das Netz kommuniziert.