Die Patrouilleure des TCS beschäftigen sich seit mehreren Jahren mit der Entpannung von Elektrofahrzeugen und werden zu diesem Thema laufend geschult. Gemäss Samuel Elsener, Key Account Manager beim Touring Club Schweiz (TCS), gibt es bei der Entpannung von Elektrofahrzeugen gegenüber klassischen PWs drei Hauptunterschiede: im spezifischen Vorgehen bei der Diagnose, in der Anwendung der auf Elektrofahrzeuge ausgerichteten Ausrüstung und in der Unterstützung durch die eigene Kompetenzplattform.

Hohe Weiterfahrquote als oberstes Ziel

«Auch bei der Pannenbehebung von Elektrofahrzeugen gilt es, die Ausfallzeit möglichst niedrig zu halten und eine sofortige Weiterfahrt sicherzustellen», betont Elsener. Um dies zu erreichen, findet unverzüglich eine Unterscheidung der Pannenursache statt. Handelt es sich um eine herkömmliche Panne wie Radwechsel oder Schlüsselpanne, bedient sich der Patrouilleur seiner Fertigkeiten vor Ort, um eine Weiterfahrt zu ermöglichen. Betrifft die Panne jedoch eine für E-Fahrzeuge spezifische Komponente, zählt der Pannenhelfer bei der Fehlersuche auf die spezifischen Diagnose-Systeme sowie auf das auf Elektrofahrzeuge ausgerichtete Equipment.

Die Kompetenzplattform als Herzstück für die Entpannung von E-Fahrzeugen

Den typischen Panneneinsatz ortet Samuel Elsener bei Bedienungsfehlern und technischen Einrichtungen. Dank der Unterstützung durch die hauseigene Kompetenzplattform ist das Call Center jederzeit in der Lage, bei Bedienungsfehlern dem Autolenker mittels Anweisungen direkt per Telefon zur sofortigen Weiterfahrt zu verhelfen. Dies spart Zeit, Nerven und Kosten. Kann die Panne nicht per Telefon behoben werden, führt die Plattform den Patrouilleur durch den gesamten Prozess der Entpannung. Somit wird sichergestellt, dass bei Fehlfunktionen und Beschädigungen das Hochvoltsystem sofort deaktiviert werden kann und die Sicherheit für alle Anwesenden gewährleistet bleibt.