Die Mobilität von Menschen und Gütern nimmt stets zu - in der Wirtschaft wie auch in der Freizeit. Der Verkehr auf Strasse und Schiene hat jedoch bekannterweise negative Auswirkungen auf die Lebensqualität und die Gesundheit von Menschen, Tieren und Pflanzen. In Zahlen ausgedrückt: Wirtschaft und Bevölkerung produzieren jedes Jahr rund 40 Millionen Tonnen CO2 und tragen damit zum Klimawandel bei.

Der Verkehr ist gemäss Treibhausgasinventar der Schweiz für rund 35% dieses Ausstosses verantwortlich, ein Gegensteuer dazu gibt das CO2-Gesetz. Für die Gesundheit sind im Besonderen verschiedene Schadstoffe des Verkehrs besonders schädlich. Insbesondere der Feinstaub und die Stickoxide, die im Sommer zur Bildung von bodennahem Ozon (Sommersmog) beitragen.

Trotz mehr Verkehr hat der Luftschadstoff-Ausstoss des Strassenverkehrs in der Schweiz seit den 1990er Jahren deutlich abgenommen. Der Ausstoss bestimmter Luftschadstoffe wie Stickoxide und Feinstaub ist jedoch nach wie vor zu hoch. Zudem gehen die Emissionen des klimaschädigenden Treibhausgases CO2 nur langsam zurück.

Problematischer Anstieg der Treibhausgase

Die Lastwagen oder schweren Nutzfahrzeuge tragen erheblich zur Luftverunreinigung bei, vor allem mit Stickoxiden und Feinstaub. Allerdings werden die Emissionen dank verschärfter Abgasvorschriften für neue Lastwagen, der sogenannten «Euro VI ab 2014», sinken. Bei den älteren Lastwagen dürfte sich der Rabatt auf die leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe (LSVA) für nachgerüstete Partikelfilter positiv auswirken. Die steigenden Emissionen des Treibhausgases CO2 bleiben aber weiterhin problematisch.

Umweltschonende Elektro- und Dieselantriebe

In der Kategorie der Gabelstapler und Lastwagen gibt es innovative Technologien mit Dieselmotoren, die heute nur noch sehr geringe Mengen an schädlichen Abgaben verbreiten. So sorgt ein namenhafter Stapleranbieter zum Beispiel mit einer Kombination aus innovativem Verbrennungsmotor, sparsamem Hydrostatik-Antrieb und einer grösseren Energieeffizienz dafür, dass nur eine sehr geringe Menge an schädlichen Abgasen in die Umwelt gelangt.

Bei den neusten Technologien im Bereich der Elektrolastwagen fällt gar die LSVA weg. Die weiteren Vorteile von neuen Elektrolastwagen sind: lokal emissionsfreies Fahren, tiefe Lärmemissionen, niedrige Betriebskosten und die Einfachheit des Fahrens zeichnen ihn als ideales Verteilfahrzeug im innerstädtischen und regionalen Verkehr aus. Auch der Anhängerbetrieb wird mit und ohne zusätzliche Batteriekapazität getestet.

Road-to-Rail-Angebot in der Schweiz

Auch der Umstieg auf die Schiene schont die Umwelt. In der Schweiz bieten Firmen die Kombination von LKW- und Bahnfahrten an. Der Beitrag an die Umwelt ist mit diesem Konzept beachtlich: So spart etwa ein namhaftes Schweizer Transportunternehmen durch die Bahntransporte im Jahr über 100 000 LKW-Fahrten und über 13 000 000 kg Co2 ein.

Der Versender kann seine Fracht flexibel disponieren: Der Lastwagen kommt aus der Region und ist somit schnell vor Ort. Was am selben Tag abgeholt wird, ist am nächsten Tag beim Empfänger. Zudem haben die Empfänger wenig Aufwand bei der Warenannahme: Die Waren aus dem regionalen Warencenter kommen gemeinsam an, auch wenn sie bei verschiedenen Lieferanten geholt wurden.

Auch die Autofahrer danken in der Nacht für eine freie Autostrasse, denn das Stückgut nimmt für die weiten Strecken in der Nacht den Zug. Und nicht zuletzt atmen Feld, Wald, Wiese, Mensch und Tier auf: 13 Millionen Bahnkilometer bedeuten weniger Emissionen und eine geringere Belastung für unsere Umwelt.