Nutzfahrzeuge gibt es in vielen Ausführungen: Kastenwagen, Lastkraftwagen, Sattelschlepper, Zugmaschinen, Tankwagen, Feuerwehrfahrzeuge, Kranken- oder Rettungswagen, Gabelstapler, Muldenkipper, Pistenfahrzeuge oder Traktoren – um nur einige zu nennen. Um diese Fahrzeuge instand zu halten, braucht es Spezialisten/-innen mit vertieften Kenntnissen.

Die Grundausbildungen

Zum Beispiel Automobil-Mechatroniker. Sie führen Systemprüfungen und einfache Diagnosearbeiten durch und übernehmen anspruchsvolle Wartungs- und Reparaturarbeiten an Motor, Antrieb oder Fahrwerk. Da die Nutzfahrzeuge von heute sehr viele elektronisch gesteuerte Komponenten haben, braucht es auch viel Wissen rund um die Fahrzeugelektronik. Eine Ausbildung zum Automobil-Mechatroniker mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ) ist durchaus anspruchsvoll und dauert deshalb vier Jahre. Ein Jahr weniger braucht es in der Lehre zum Automobil-Fachmann Nutzfahrzeuge EFZ. Sie warten und reparieren Motoren, Antriebe und Fahrwerke, überprüfen Fahrzeugkomponenten, stellen sie optimal ein, ersetzen defekte Teile und erledigen allgemeine Service- und Reparaturarbeiten.

Der weitere Weg

Nach diesen Grundausbildungen können sich Automobil-Mechatroniker oder -Fachleute beispielsweise zu Automobil-Diagnostikern weiterbilden. Diese ermitteln Störungen, beraten die Kundschaft, ordnen Wartungs- und Reparaturarbeiten an und bilden die Lernenden aus. Oder man entscheidet sich für eine höhere Fachprüfung zum diplomierten Automobil-Kaufmann, für eine höhere Fachschule beispielsweise zum diplomierten Techniker HF in Maschinenbau oder in Elektrotechnik und auf Fachhochschul-Stufe sogar für einen Bachelor of Science in Automobiltechnik.

Weiterbildung stets elementar

Durch die kontinuierliche technologische Weiterentwicklung in der Nutzfahrzeugtechnik muss man heute stets auf dem Laufenden bleiben. Eine hochwertige Ausbildung und eine stetige Weiterbildung ist deshalb elementar.