Die Digitalisierung der unterschiedlichen Mobilitätsdienstleistungen ermögliche die Realisierung von neuen kombinierten Mobilitätskonzepten und der zielgruppenorientierten Bündelung von unterschiedlichen Angeboten, sagt Ralf Käser, Leiter Geschäftsstelle des Schweizerischen Fahrzeugflottenbesitzer-Verbands.

«So kann beispielsweise ein Aussendienstmitarbeiter die lange Strecke von A nach B mit der Bahn zurücklegen und die letzten Kilometer zum Zielort mit einem Auto fahren.» Die modernen Konzepte würden die automobile Basismobilität mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und mit Carsharing-Modellen bis hin zur Nutzung der urbanen Fortbewegung mit dem Fahrrad verbinden.

 

Effizientes Schadenmanagement

Stichwort Schadenmanagement im Flottenbereich: Ein effizientes Schadenmanagement beginne bei der Basis des Flottenmanagements, betont Käser. «Im Schadenfall ist es für die Reparatur entscheidend, schon beim Eintreten des Schadens vor Ort zu sein und das zu reparierende Fahrzeug einem Netz von professionellen und unabhängigen Reparaturpartnern zuzuführen.» Gerade für KMU-Betriebe sei ein effizientes Schadenmanagement zentral, führt Käser aus.

«Kleinere Unternehmen haben so Zugriff auf ein nationales Netzwerk.» Welche allgemeinen Trends sieht Käser beim Flottenmanagement? «Bei einer Anfang 2017 durchgeführten Umfrage bei Flottenmanagern stehen auf der Agenda die Reduktion von Kosten und Umweltemissionen sowie der Anspruch an neue Mobilitätskonzepte an oberster Stelle», fasst er die Resultate zusammen.

 

Ralf Käser ist Vorstandsmitglied und Leiter der Geschäftsstelle Schweizerischer Fahrzeugflottenbesitzer-Verband.

 

www.sffv.ch