Geschäftsfahrzeuge sind die Visitenkarten des Unternehmens. Sie vermitteln die Grundwerte der Firma wie Prestige, aber auch ökologische und soziale Verantwortung. Für Flottenmanager sollten nicht nur die Gesamtbetriebskosten (TCO) im Vordergrund stehen, sondern auch die Energieeffizienz und die Sicherheit der Insassen. Und nicht zuletzt offenbaren Firmenautos auch die Wertschätzung für die eigenen Mitarbeitenden.

Fahrzeugparks von Schweizer Unternehmen sind im Schnitt fünf Jahre alt. Eine Verjüngung macht vor dem Hintergrund der Bestrebungen zur CO2-Reduktion und Kostensenkung Sinn. Die Fahrzeugtechnik hat sich rasant weiterentwickelt. Sowohl Hybrid-, Elektro-, Erdgasantrieb, aber auch Motoren mit Benzin und Diesel als Treibstoff bieten in der neusten Generation tiefere Verbrauchs- und Emissionswerte an. Turboaufladung, ausgefeilte Einspritzsysteme mit Magerkonzept und modernstes Motorenmanagement liefern bisher unerreichte Effizienz.

Einige Kantone gewähren für alternative Antriebe Verkehrssteuerermässigungen.

Elektrofahrzeuge haben meist geringere Reichweiten und teilweise ein reduziertes Platzangebot und eignen sich daher eher für in Städten eingesetzte Flotten. Für gemischte Stadt-/Überlandfahrten sind Hybridfahrzeuge prädestiniert. Ebenfalls umweltfreundlich und kostengünstig ist Erdgas, insbesondere bei Verwendung von Biogas.

Einige Kantone gewähren für alternative Antriebe Verkehrssteuerermässigungen. Vor einer Flotten­beschaffung sollte jedoch die Verfügbarkeit von Erdgastankstellen beziehungsweise Ladestationen abgeklärt werden.

Nicht zu vergessen gilt es, dass Treibstoffeinsparungen – egal ob mit neuerem oder älterem Fahrzeug – erst dann völlig ausgeschöpft werden, wenn das Fahrzeug in gutem Zustand ist und energieeffizient bewegt wird. Mit einer regelmässigen Wartung – idealerweise in Kombination mit dem Autoenergiecheck der AGVS-Garagisten –, der Verwendung von Leichtlaufreifen und reibungsarmem Schmieröl, aber auch dem Besuch eines Eco-Drive-Fahrertrainings sowie einer optimalen Fahrtenplanung lassen sich bis zu 30 Prozent der Energiekosten sparen.