Für viele Unternehmen geht es nicht ohne – die eigene Fahrzeugflotte ist oft eine betriebsnotwendige Angelegenheit. Ganz gleich, ob Service- oder Geschäftswagen, die persönliche Mobilität ist auch im digitalen Zeitalter immer noch die Basis vieler Geschäfte. Doch, worauf wird bei der Wahl der Fahrzeuge geachtet? Die moderne Flotte muss für ihre Betreiber einen möglichst grossen Nutzen schaffen und eine hohe Verfügbarkeit gewährleisten. Die Zusammensetzung der Fahrzeugflotten hängt deshalb einerseits vor allem von wirtschaftlichen Faktoren ab. Andererseits spielt je länger je mehr auch die Ökologie eine wichtige Rolle. Denn heute steht die gesamte Ökobilanz der betrieblichen Mobilität im Fokus. Die CO2-Emissionen der Fahrzeuge werden dabei als ein möglicher Einflussfaktor angesehen, um die gesamte CO2-Bilanz der betrieblichen Mobilität positiv zu beeinflussen. Mit entsprechenden Massnahmen lassen sich die reinen Fahrzeugemissionen heute einfach reduzieren. Zum Beispiel durch «downsizing» bei den Motorisierungen oder durch die Wahl von Alternativantrieben. Hybrid-Autos, Elektromotoren oder Bio-Kraftstoffe sind hier eine gute Möglichkeit, den Anforderungen der Nachhaltigkeit gerecht zu werden. Zudem sollte bei Neuanschaffungen auf die richtige Ausstattung der Fahrzeuge geachtet werden. Hier gibt es viele verbrauchssenkende Massnahmen, die man nutzen kann. Etwa eine Start-Stopp-Automatik oder die Verwendung von schmaleren Reifen.

Alternativen

Ausserdem können die Fahrzeuge mitunter eine Nummer kleiner gewählt werden, statt des Prestige-Kombis tut es vielleicht auch ein Mittelklassewagen mit geringerer Motorisierung. Viele Unternehmen verfolgen inzwischen auch weitere Massnahmen zur Optimierung der CO2-Bilanz.
Eine Möglichkeit dazu bietet sogenannte kombinierte Mobilität, etwa im Rahmen von Fahrzeug-Sharing oder -Pooling. Neben ökologischen Aspekten ist diese Variante auch finanziell interessant. Noch einen Schritt weiter in Richtung saubere Mobilität gehen diejenigen Unternehmen, welche eine Veränderung der individuellen Mitarbeitermobilität anstreben. Auch diese Möglichkeit gewinnt an Bedeutung und wird als Alternativlösung laufend verfeinert und weiterentwickelt. Fahrrad statt Auto und Mitfahrgelegenheit statt eigenem Wagen lauten hier mögliche Devisen.