Können Sie sich noch an Ihr erstes Auto erinnern?

Ja, natürlich! Es war ein weisser Renault 5, den ich René getauft habe, beziehungsweise sein Vorbesitzer nannte ihn so und ich habe es einfach übernommen (lacht). Rennfahrer nutzen Tourenwagen ja auch ausserhalb der Rennstrecke, zum Beispiel bei öffentlichen Auftritten.

Doch inwieweit hat sich Ihr persönlicher Anspruch an das Auto geändert seit Sie eine Familie haben? 

Dass wir beide Rennautos lieben, ist ja bekannt, doch im Alltag schauen viele Dinge einfach anders aus. Wir haben zwei Kinder und einen Hund, und neben den Kindersitzen, Kinderwagen und der Hundebox muss ja auch noch genügend Platz für Einkäufe oder Gepäck vorhanden sein.

Das heisst, Sie sind vom Rennauto mittlerweile auf ein familienfreundlicheres Auto umgestiegen?

Naja (lacht). Wir haben den glücklichen Umstand, dass wir von Berufs wegen mit einem kleinen Fuhrpark ausgestattet sind (lacht). Zurzeit besteht dieser aus drei Autos und wird nun bald um den neuen VW T6 Multivan ergänzt, der so viel Platz bietet, dass auch die Freunde unserer Kinder zukünftig Platz nehmen können.

Und wenn Sie mal alleine unterwegs sind …?

Na, dann kann man auch auf ein schnelles Auto zurückgreifen (lacht). Ich selbst habe in der Schweiz einen SEAT Alhambra, den ich Ali getauft habe. Da Martin für BMW arbeitet, sind wir auch im Besitz des BMW X6 M und eines Elektroautos, dem BMW i3, der sich super fährt und innerhalb des Stadtverkehrs eine gute und umweltbewusste Alternative darstellt. Auch wenn es mir nicht ganz geheuer ist, dass er komplett lautlos ist und Fussgänger den Motor nicht hören können. 

Wie wichtig sind denn Pferdestärken für Sie?

Also eine lahme Kiste kommt uns nicht ins Haus. PS sind wichtig, aber sie müssen auch Sinn machen. Oft kauft man ja viel PS, nutzt sie aber gar nicht. Ausser, man geht mit seinem Auto auf die Rennstrecke. Faktoren wie eine hohe Verkehrsdichte in den Städten und gesetzliche Geschwindigkeitsbegrenzungen verhindern es ja. Aber auch wenn man im Alltag keine Rennmaschine fahren kann, ist ein sportliches Fahrgefühl unverzichtbar. Rennfahrer haben das Glück, sich auf der Rennstrecke austoben zu können.