Das Flottenmanagement hat die Drohnen für sich entdeckt. In der Logistik- und in der Einzelhandelsbranche sind die unbemannten, strombetriebenen Fluggeräte ein Riesenthema. So probt der Taxi-Konkurrent Uber derzeit in San Diego die Auslieferung von Lebensmitteln per Drohne.

In Ruanda beliefern Drohnen eines US-Start-ups abgelegene Krankenhäuser mit Blutkonserven. Und in der Schweiz testen die Post und das Berner Inselspital gerade die Drohnen-Lieferung von Laborproben.

Das Interesse von Paketdiensten und Handelsunternehmen an den flinken Transportfliegern ist gross.

Denn Drohnen sind die idealen «Liefer-Taxis» für alles, was klein, wertvoll und dringend ist: Sie können sowohl kommerzielle Paketlieferungen als auch Geschäftsdokumente, Maschinenersatzteile und Medikamente schnell und sicher von A nach B transportieren.

Chancen und Herausforderungen für die Distributionslogistik

Ob Walmart, Amazon, DHL oder die Schweizer Post: Sie alle arbeiten längst an Konzepten mit der revolutionären Drohnen-Technologie.

Drohnen bieten ein enormes Potenzial, um die betriebswirtschaftliche Effizienz und Effektivität zu steigern: Von den kurzen Lieferzeiten über die Nachhaltigkeit bis zu den tieferen Betriebskosten spricht alles für die Technologie. Unternehmen können zudem die Echtzeitdaten ihrer Drohnen auswerten, um ihr Flottenmanagement zu optimieren.

Herausforderungen stellen der Betrieb, die Wartung und die Steuerung von Hightech-Geräte-Flotten dar. Diese Faktoren sowie die Anbindung anderer Systeme und die Datenauswertung verlangen massgeschneiderte Konzepte und professionelles Knowhow.

Auch die Nutzung des Luftraumes sowie der Schutz der Privatsphäre wird Flottenbetreiber und Gesetz künftig noch viel beschäftigen.