Eco-Drive ist keine Hexerei. Im neuen einstündigen Drive-Plus-Fahrcoaching kann man sich die einfachsten Regeln der Eco-Drive-Fahrweise rasch und kostengünstig aneignen. Damit spart man bis zu 15 Prozent an Treibstoff und trägt gleichzeitig dazu bei, den CO2-Ausstoss zu senken. Reiner Langendorf, Geschäftsführer der Quality Alliance Eco-Drive (QAED), erläutert die entsprechende Verhaltensweise: «Der Eco-Drive-Fahrer beschleunigt zügig, schaltet spätestens bei 2500 U/min hoch und möglichst spät herunter. Er fährt im höchstmöglichen Gang sowie vorausschauend und gleichmässig. Damit schaltet er weniger und fährt entsprechend entspannter.»

Weniger Unfälle

Im neuen Fahrcoaching «Drive Plus» lernen erfahrene Autolenkerinnen und Autolenker, wie sie mehr Kilometer aus jeder Tankfüllung herausholen können. Das Fahrcoaching findet im eigenen Fahrzeug mit einem speziell ausgebildeten Coach zu einem individuell vereinbarten Termin statt. Mit dem neuen Fahrstil fährt man nicht nur zügiger und flüssiger, sondern erhöht auch die eigene Sicherheit und die anderer Verkehrsteilnehmer im Strassenverkehr, schont zudem das Fahrzeug und spart zusätzlich Geld. «Drive Plus heisst clever fahren», betont Langendorf. Nötig sind dazu ein paar wenige einfache Massnahmen, insbesondere eine niedertourige, vorausschauende Fahrweise, selbstverständlich ohne dabei langsamer vom Fleck zu kommen. Auch nutzt der kluge Fahrer ist, zum Beispiel die Klimaanlage richtig und fährt mit optimalem Reifendruck. Durch einen schonenden Fahrstil wird das Fahrzeug weniger belastet.

Mit andern Worten: Seine Lebensdauer steigt und die Reparaturkosten sinken. Eco-Drive bedeutet zudem ein sicheres und entspanntes Fahren. Man ist zügig unterwegs, verursacht weniger Lärm, provoziert weniger Unfälle und ist beim Autofahren weniger Stress ausgesetzt. «Wer sich an die Regeln hält, leistet auch einen Beitrag an den Klimaschutz», sagt Reiner Langendorf. «Dank der Ausnutzung der modernen Technik mit dem entsprechenden Fahrstil wird der CO2-Ausstoss markant reduziert.»

Positive Erfahrungen

Was wie ein Werbespot tönen mag, hat in der Tat Hand und Fuss. Die Quality Alliance Eco-Drive hat als Auftragnehmerin des Programms Energie Schweiz grosse Erfahrung in der Umsetzung am Markt und arbeitet eng vernetzt mit der Anwenderseite zusammen. Dadurch ergeben sich sinnvolle Synergien in der Praxis. Davon hat auch Stefan Müller profitiert. Er ist Mitglied der Geschäftsleitung der Müller Gleisbau AG und unter anderem zuständig für die Fahrzeugflotte. Zu den Kernkompetenzen des Unternehmens gehören neben dem Gleisbau und dem Gleistiefbau die Entwicklung und Fertigung von Schienenfahreinrichtungen für Bagger, Dumper und Spezialgeräte. Müller ist zudem Vizepräsident des Schweizerischen Fahrzeugflottenbesitzerverbands (sffv). Im Vordergrund der Verbandsarbeit stehen der Wissenstransfer unter Flottenbesitzern und damit die Optimierung des Kostenmanagements im Flottenbereich. Stefan Müller hat Erfahrung mit Drive Plus und seine Mitarbeiter 2012 darin ausbilden lassen. Er zieht eine positive Bilanz: «Dank Drive Plus ist man sparsamer und sicherer im Auto unterwegs. Man fährt ökonomischer, ökologischer und profitiert vom besten Nutzen-Kostenverhältnis.»

Aus- und Weiterbildung

Die Quality Alliance Eco-Drive funktioniert seit über zwölf Jahren als Organisation von Verkehrsverbänden, Kurs­anbietern, Bundesstellen und privaten ­Institutionen. Sie verfolgt das Ziel, ­Personen- und Lastwagenlenkern in der Schweiz die Regeln von Eco-Drive zu vermitteln. «Wichtig ist dabei auch die Aus- und Weiterbildung von Fahrlehrern und Instruktoren, die Zertifizierung von Veranstaltern, Kursen und Fachleuten sowie ein effizientes Controlling», betont Langendorf.