Wer das Flottenmanagement ­auslagert, spart Zeit und Geld. Ein verlockendes Angebot. Wie muss ich mir das genau vorstellen?
Die Bewirtschaftung einer Fahrzeugflotte erfordert betriebswirtschaftliches Know-how, Automotive-Affinität und ein gutes Branchen-Netzwerk. Noch ­wichtiger sind gut ausgebildete Fachkräfte, ­eine ­adäquate IT-Lösung sowie durchdachte und durchgängige Prozesse. Die meisten Fuhrparkbetreiber verfügen nicht über diese notwendigen Voraussetzungen, um ihren Zeit- und Mitteleinsatz optimal zu gestalten. ­Eine Flottenmanagerin wie die ­Mobility ­Solutions AG bietet die Voraussetzungen, um ein Unternehmen langfristig und nachhaltig in allen Belangen seiner betrieblichen Mobilität zu begleiten.

Wie lässt sich das Flotten­management exakt auf meine ­Bedürfnisse abstimmen?
Die individuellen Mobilitätsbedürfnisse der Unternehmen bestimmen, welche Flottenmanagementlösung für Sie die beste ist. Unser Dienstleistungsangebot ist modular aufgebaut und kombinierbar. Aus über 30 Modulen schnüren wir ein exakt auf den Kunden zugeschnittenes Dienstleistungspaket, in das auch von ihm eingebrachte Komponenten wie Eigenfinanzierung, eigene Versicherung und bestehende Geschäftsbeziehungen usw. integriert werden können.

Worauf muss ich beim ­Aufbau ­einer Fahrzeugflotte achten und wie kann ich die Kosten einer ­bestehenden Flotte optimieren?
Eine Patentlösung auf diese Frage gibt es nicht. Bei der Konzeption der Flottenpolitik und der Entwicklung der Fahrzeugstrategie empfehlen wir ein ganzheitliches und auf Nachhaltigkeit ausgerichtetes Vorgehen. Im Mittelpunkt steht das individuelle Mobilitätsbedürfnis des Unternehmens, gefolgt von seinen betriebswirtschaftlichen und ökologischen Zielsetzungen sowie von gesetzlichen Vorgaben. Gelingt es, diesen Anforderungen möglichst ausgewogen gerecht zu werden, ist eine Optimierung der Gesamtmobilitätskosten möglich. Wir haben vor Jahren erkannt, dass das Flottenmanagement im Grunde genommen die nachgelagerte Konsequenz der Fahrzeugstrategie ist. Unsere Berater erstellen auf Mandatsbasis Fuhrpark-Analysen in Bezug auf Wirtschaftlichkeit, Ökologie und soziale Ausgewogenheit und leiten dann zusammen mit der Unternehmensleitung die künftige Fahrzeugstrategie ab. Diese dient als Basis für die Umsetzung der neuen Flotte.

Fahrzeugflotten müssen ­heute wirtschaftlich und ökologisch ­betrieben werden. Ist das nicht ein Widerspruch?
Im Gegenteil! Themen wie Downsizing, Car Pooling und Car Sharing sowie Eco-Drive sind im Fuhrparkmanagement in den Fokus gerückt, seit die Klima- und Umweltproblematik aktiv thematisiert wird. Diese ökologischen Themen werden unweigerlich auch zu ökonomischen Verbesserungen führen. Dass aus heutiger Sicht die neuen Antriebstechnologien wie etwa Hybrid und Elektro und alternative Energieträger wie Gas und Wasserstoff rein betriebswirtschaftlich noch nicht einem Vergleich mit den etablierten Antriebskonzepten standhalten, mag stimmen. Es ist aber nur noch eine Frage der Zeit, bis auch hier ein Gleichstand erzielt wird. Wir verfolgen seit Jahren die Entwicklungen am Markt und bieten heute schon Fahrzeuge mit alternativen Antriebstechnologien und Energieträgern im Full-Service-Leasing an.

Stichwort Car Policy: Verbrauch, Leistung und CO2-Ausstoss sind Eckpfeiler, welche die Kunden festlegen sollten. Ist damit auch ein Imagegewinn für das Unternehmen verbunden?
Ganz klar ja. Eine ausgewogene, den Unternehmens-Bedürfnissen entsprechende und nachhaltig ausgerichtete Car ­Policy widerspiegelt den Unternehmensgeist und wirkt sich positiv auf das Image aus. Unternehmen, die sich der Tragweite einer Car Policy bewusst sind, nutzen diese auch als Bestandteil der Mitarbeitermotivation und Mitarbeiterbindung respektive als Bestandteil ihres CO2-Compensation-Packages.

Wie beurteilen Sie die ­künftige Entwicklung von Konzepten und nachhaltigen Mobilitäts­lösungen für Unternehmen und andere ­Organisationen?
Wir sind überzeugt, dass die Mobilität in Zukunft zu einem der Schlüsselfaktoren für den Unternehmenserfolg wird. Dabei wird der Begriff Mobilität gegenüber heute wesentlich breiter gefasst werden. Die Planung und der Einbezug aller zur Verfügung stehenden Verkehrsmittel und Mobilitätsformen werden ebenso an Bedeutung gewinnen wie das Umdenken in Bezug auf Nutzen statt Besitzen.