Fleetcompetence europe GmbH organisierte zusammen mit dem Schweizer Flottenmagazin aboutFLEET bereits zum ditten Mal diesen internationalen Flottenanlass.

So trafen sich auch dieses Jahr wieder über 240 Flottenmanager und Vertreter der Automobil-, Leasing- und Dienstleistungs-Industrie aus der ganzen Welt an diesem inzwischen bedeutenden Flottenanlass.

Im Zentrum des dritten IFM stand das Thema «autonomes Fahren». Den Organisatoren ist es gelungen, einen hochkarätigen Speaker, Jon McNeill (President Global Sales & Service von Tesla), für diesen Anlass zu gewinnen. Das diesjährige Thema war «autonomes Fahren – Konsequenzen für Flotten und Flottenbesitzer».

Der Referent, Jon McNeill, meinte, dass die gesammelte Erfahrung aus 1,2 Millionen gefahrenen Autopilot-Kilometern inzwischen den Schluss zulasse, dass autonomes Fahren nicht nur sicher, sondern in Zukunft auch helfen würde, viele Verkehrsunfälle zu verhindern. Eine spannende These für Flottenbetreiber.

An der anschliessenden, von Advertising Director Fleet World Group, Anne Dopson, moderierten Podiumsdiskussion bestätigte Csaba Csiszko, Global Director Environment, Health & Safety bei Philip Morris International, McNeills Aussagen. Alle Medien redeten über Bagatellunfälle von selbstgesteuerten Autos, und niemand verliere ein Wort über die Tausenden von Unfällen, die am gleichen Tag irgendwo passierten.

Es sei klar, dass über 97 Prozent aller Unfälle vom «Faktor Mensch» verursacht würden. McNeill ergänzte, bei rund der Hälfte aller Unfälle habe niemand (rechtzeitig) auf die Bremse treten können. Csiszko meinte, er freue sich auf die Zeit, in der die Fahrzeuge auf der Strasse untereinander kommunizierten und Unfälle verhinderten: «Dann ersetzt ein Algorithmus den Polizeirapport.» Es stelle sich aber nach wie vor die Frage, wer im Falle eines Unfalls welche Haftung übernehmen müsse.

Das Thema ist äusserst spannend. In Anbetracht der vielen täglichen Staus in der Schweiz und in vielen anderen Staaten wäre es sicher wünschenswert, die Kontrolle über das Fahren auf Autobahnen und in Agglomerationen an das Fahrzeug zu delegieren und ungeliebte Wartezeiten produktiv zu nutzen. Lassen wir uns überraschen, was die Zukunft bringen wird.