Das Milliarden-Projekt The Circle ist auf Kurs. Es entsteht an einem perfekt erschlossenen Ort der Schweiz und stärkt den Flughafen Zürich als eigenständige Destination.

Attraktive Büroflächen, zwei Hotels mit Convention Centre, ein medizinisches Kompetenzzentrum des Universitätsspitals Zürich, unterschiedliche Markenwelten sowie Kunst, Kultur, Gastronomie und Bildung machen das Grossprojekt über die Flughafenregion hinaus zu einer kulturellen und wirtschaftlichen Bereicherung.

Davon wird auch die MICE-Branche profitieren.
 

«Der innovative Nutzungsmix auf 180‘0000 Quadratmeter Fläche schafft Synergien und bildet mit dem zugehörigen Park eine starke eigene Identität und Atmosphäre», betont Beat Pahud, Gesamtprojektleiter The Circle.
 

Einzigartiger Standortvorteil

Das Grossprojekt gebe dem Konferenzstandort Zürich neuen Aufwind, so Pahud. «Es wird damit auch für den MICE-Bereich ein attraktives Angebot geschaffen, das es in dieser Form, sowohl in der Region Zürich als auch in der restlichen Schweiz, noch nicht gibt. Mit dem Grossprojekt wird die Konkurrenzfähigkeit des Standorts Schweiz beziehungsweise der Stadt und Agglomeration Zürich im internationalen MICE-Markt eindeutig optimiert und gestärkt.»

MICE-Organisatoren sowie MICE-Kunden würden vermehrt effiziente und zeitgemässe Lösungen schätzen – so etwa ein breites Angebot mit einwandfreier Dienstleistung, kurze Reisedistanzen und eine moderne Infrastruktur.

«Das Projekt steht für eine konsequente Weiterentwicklung der kommerziellen Zentren am Flughafen»

Mit The Circle entsteht ein architektonisch prägnanter Gebäudekomplex mit vielfältigem Innenleben in Gehdistanz zu den Terminals des Flughafens. Hier sollen Business auf Lifestyle, Kultur auf Unterhaltung, Hotellerie und Kongresse auf Bildung und Medizin treffen. «Das Projekt steht für eine konsequente Weiterentwicklung der kommerziellen Zentren am Flughafen», so Pahud.

Über 150 000 Passagiere, Pendler, Besucher und Mitarbeitende bewegen sich täglich am Flughafen Zürich. Eingebettet in dessen Frequenzen und Infrastruktur profitiert The Circle von einem einzigartigen Standortvorteil.

Das Megaprojekt soll einen innovativen Nutzungsmix ermöglichen, der untereinander Synergien schafft – und damit eine einzigartige Gesamtatmosphäre. Auch das Aufenthaltserlebnis soll besonders sein: Plätze, Gassen und ein Park laden zum Verweilen, Konsumieren und Geniessen ein.

Gute Verkehrsanbindung

The Circle ist direkt unterirdisch und oberirdisch mit dem Flughafen Zürich und seinem vielseitigen Shopping- und Gastronomieangebot verbunden. Direktflüge, Intercity-Züge, die S-Bahn, der Anschluss an das öffentliche Nahverkehrsnetz und die Autobahn sowie unterirdische Parkplätze ermöglichen ein Optimum an verkehrstechnischer Vernetzung.

Nicht nur Nutzungen und Standort seien aussergewöhnlich, betont Beat Pahud. «Auch das architektonische Konzept ist neuartig für Schweizer Massstäbe.» Von aussen betrachtet vermittelt The Circle ein einheitliches Erscheinungsbild, das auf die übergeordneten Formen des Flughafens Bezug nimmt. Im Innern wird das Erlebnis einer Innenstadt im Kleinformat erzeugt.

Das architektonische Konzept bestand darin, 180 000 Quadratmeter Nutzfläche auf gut 30 000 Quadratmeter Grundfläche anzuordnen. Dies wurde erreicht, indem aus dem einen Gebäude sechs verschiedene Gebäude realisiert wurden und diese dann zum Park hin aufbrechen, wodurch eine innerstädtische Atmosphäre entsteht.

Zusätzliche Gäste generieren

Das Projekt wird im Rahmen einer Miteigentümergemeinschaft realisiert. Entwicklung und Bewirtschaftung sowie sämtliche operativen Aufgaben werden durch die Flughafen Zürich AG im Auftrag dieser Miteigentümergemeinschaft wahrgenommen.

Nach sechs Jahren Projektentwicklung, Vermarktung und Planung begannen im Frühling 2015 die Bauarbeiten. Die Fertigstellung des Projekts ist Ende 2019, die Eröffnung 2020 vorgesehen.

Ein zentrales Element ist die Nachhaltigkeit. Die Versorgung mit Wärme und Kälte erfolgt über die Erde als Speicher – der Bedarf an Energie und Wasser wird durch Rückgewinnung stark reduziert.

Zudem wird auf dem Dach des Gebäudeareals mit einer Photovoltaikanlage eine weitere erneuerbare Energiequelle installiert. In Bezug auf die MICE-Branche werde das Projekt mit seinem Angebot einen Mehrwert für die Hotel- und Tourismuspartner in der gesamten Region schaffen, zeigt sich Beat Pahud überzeugt.

«So dürfte das MICE-Angebot zusätzliche Gäste generieren, die wiederum von der Vielseitigkeit innerhalb und ausserhalb der neuen Destination profitieren werden.»