Wenn man mit seinem Smartphone in Zukunft das Ticket bestellt und bezahlt, den Zutritt zum Veranstaltungsort bekommt, Getränke und Verpflegung bargeldlos bezahlen kann und alle Hintergrundinformationen zur Veranstaltung und den Exponenten online zur Verfügung hat, dann spricht man von einer digitalen Venue. Die Möglichkeiten gehen aber noch viel weiter.

Der Veranstaltungsbesucher kann auch im Vorfeld auf den Event vorbereitet oder an den Termin erinnert werden oder es werden ihm Begleitangebote präsentiert, die auf seine persönlichen Vorlieben und Interessen abgestimmt sind. Ebenso kann er während oder nach der Veranstaltung mit gezielten Botschaften oder Informationen bedient werden oder selber kommunizieren.

Die Möglichkeiten für Veranstalter und Sponsoren und deren Marketing werden dank der Digital Venue fast grenzenlos. «Dazu braucht es die Infrastruktur eines innovativen Service-Anbieters, aber auch die dazu nötige Netzleistung und Abdeckung», sagt Stefan Rupp, CEO von Swisscom Event & Media Solutions AG.

Schier unbegrenzte Möglichkeiten für Information und Marketing

«Der einzelne Event oder das ausgewählte Konzert ist viel zu schade, als dass wir die Besucher nach der letzten Zugabe einfach wieder nach Hause schicken. Vielmehr geht es darum, den Event anzureichern, digital zu erweitern und auch zu vereinfachen», so Stefan Rupp weiter. Es entsteht eine längere und breitere Erlebniskette, mit dem eigentlichen Event.

Kein Privileg, sondern Standard

Spricht man von der Digital Venue, geht es nicht um einen Produktansatz, sondern um das Vereinfachen oder Verbesserung des Eventerlebnisses dank lebensverändernder Technologien, dem Einsatz von Smart Devices/Smartphones, inspiriert von verändernden Konsumgewohnheiten.

Auch wenn sich einzelne Technologien erst noch durchsetzen müssen, die Entwicklung schreitet nicht nur in den grösseren Stadien rasch voran. Das Stadion-Erlebnis der Zukunft wird kein Privileg bleiben, sondern sich auch an kleineren und temporären Standorten als Standard etablieren.