Das Schlagwort «Nachhaltigkeit» ist in aller Munde. Bei vielen Unternehmen ist der Nachhaltigkeitsaspekt sogar längst zum selbstverständlichen Bestandteil des Geschäftsalltags geworden.

Unter dem Gesichtspunkt, dass Verbraucher immer mehr Wert auf fair produzierte Ware, biologische Lebensmittel oder ökologische Fortbewegungsmittel legen, hat auch die MICE-Branche auf den Paradigmenwechsel reagiert. 

Klimaneutrale Veranstaltungen

Die Zukunft gehört den sogenannten «Green Meetings». Darunter versteht man Kongresse, Messen, Seminare und Tagungen, die unter ökologischen Bedingungen geplant und durchgeführt werden.

Der Faden der Umweltfreundlichkeit zieht sich dabei von der Wahl eines nachhaltigkeitsgerechten Veranstaltungsorts über grüne Dienstleister bis zur umweltverträglichen Veranstaltungstechnik durch.

Green Meetings stützen sich auf Hotels und Dienstleister ab, die zum Beispiel Strom aus erneuerbaren Energien nutzen, energiesparende Technologien einsetzen sowie auf regionale oder saisonale Produkte und auf wiederverwendbares Geschirr achten.

Oft umfasst das «Öko-Paket» auch umweltfreundliche Werbe-Gadgets, die bei den Event-Teilnehmern den Eindruck hinterlassen sollen, dass sich die Veranstalter bis ins Detail um ihren ökologischen Fussabdruck sorgen. 

Soziale Verantwortung

Biologische, fair gehandelte Catering-Produkte sind beispielhaft dafür, welche grosse Bedeutung soziale Aspekte wie die Mitarbeitergesundheit im Kontext von Green Meetings haben. Die Corporate Social Responsibility (CSR) hat sich generell zu einem wichtigen Wettbewerbsvorteil für Unternehmen entwickelt.

Wer sich gesellschaftlich – zum Beispiel anhand sozialer Projekte – engagiert, vermittelt Vertrauen und Seriosität. Wie wichtig die soziale Komponente mittlerweile geworden ist, erkennt man auch daran, dass laut Brancheninsidern 15 Prozent der Kapitalanleger der Börse explizit in Unternehmen investieren, deren CSR-Engagement belegt ist.