Mit dem verstärkten Einsatz von Informatik in der Logistik spielen auch Telematiksysteme eine bedeutendere Rolle. «Damit besitzt der Fuhrparkverwalter ein Tool für planbares und ressourcenschonendes Flottenmanagement, das in Zeiten der Kostenoptimierung seinen Teil zum Geschäftsgewinn beitragen kann», erklärt Markus Kaiser, Verantwortlicher für Marketing und Verkauf bei der Nufatron AG.

Zeit sparen dank Automatisierungen

Flottenmanagement wird in verschiedenen Formen in jedem Unternehmen mit Fuhrpark betrieben. Ab einer bestimmten Grösse werden einfache Tabellenkalkulationsprogramme aber ineffizient. Um den Fuhrpark dynamisch steuern zu können, benötigt der Verwalter aktuelle Informationen.

Flottenmanagement-Schnittstellen (FMS) liefern ihm Leistungs- und Verbrauchsdaten. «So können vorausschauend Ausfälle verhindert und somit Kosten vermindert werden», sagt Kaiser. Die Informationen können mittels Telematiksystemen vom Fahrzeug automatisch über Mobilfunknetz in die Datenbank eingelesen werden.

Die leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe (LSVA) und die Tachodaten mussten bisher mit grossem Zeitaufwand deklariert und ausgelesen werden. Durch die automatische Fernauslese kann dieser Pflicht rasch nachgekommen werden. Ganzheitliche Telematiksysteme können den vorgeschriebenen Kontrollgeräten überdies einen weiteren unternehmerischen Nutzen abringen, indem sie automatisch deren Infos zu Fahrer, LKW- und Anhängerkennung auslesen.

Kundenzufriedenheit stärken

«Der Einsatz von Telematiksystemen rechnet sich ab sechs bis zwölf Monaten», erklärt Kaiser. Anstatt alles manuell zu erfassen, kann durch die Automatisierung diese Zeit produktiv eingesetzt werden. «So können auch geschäftsprozessorientierte Aufgaben erfüllt werden, welche den Businessnutzen beträchtlich zu steigern vermögen.»