Die Worte «Intra» und «Logistik» lassen eine rasche und einfache Definition des Ausdruckes Intralogistik zu. Es geht um die interne Lagerung und Verschiebung produzierter und gehandelter Güter. Dieses Fachgebiet in der Logistik- und Transportbranche ist aber derart komplex, dass kaum noch einfache Standardlösungen möglich sind. Jede Branche und jedes Unternehmen hat Bedarf nach Intralogistik, aber auch unterschiedliche Ansprüche an den internen Warenfluss.

Eine Aufgabe für Spezialisten

Zahlreiche Anbieter von Teilsegmenten in der Logistik bieten heute den Kunden gesamthafte Lösungen an, welche den optimalen Warenfluss im Sinne der Intralogistik regeln. Und dies sind meistens enorm aufwändige Projekte. Ein Pharmaunternehmen, ein Getränkehersteller oder ein reiner Handelsbetrieb hat natürlich andere Anforderungen als ein Autohersteller, der seine Produktion in den verschiedenen Werken, über Kontinente verteilt, «just-in-time» geplant hat. Ziel ist es, das richtige Teil in der gewünschten Qualität und Stückzahl zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu haben. Hier geht es aber nicht mehr nur um die Disziplinen Transport und Lagerung. Vielmehr sind da zahlreiche weitere Spezialisten im Maschinenbau, in der Elektrotechnik, der Informatik und nicht zuletzt der Betriebswirtschaft gefragt. Intralogistik steuert den internen Warenfluss im Rahmen des «Supply Chain Managements».

Intralogistik dient der Effizienzsteigerung

Der praktische Nutzen von Intralogistik sind für die Unternehmen die Effizienzsteigerung im Lager- und Lieferprozess und damit verbunden die Möglichkeit von massiven Kosteneinsparungen. Fachleute beurteilen die Sparmöglichkeiten als sehr hoch und sehen auch für die nahe Zukunft eines der grössten Optimierungspotenziale. Eine entsprechende Investition in modernste Intralogistik spart dem Unternehmen so mittel- bis langfristig erhebliche Summen.