Lernende, die in global tätigen Logistikunternehmen eine Berufsausbildung absolvieren, profitieren in erster Linie von der beruflichen Vielfalt in der Internationalen Speditionslogistik. Wir sind im grenzüberschreitenden Expressgeschäft, in der Luft- und Seefracht, im Strassen- und Schienentransport, in der Kontraktlogistik sowie im internationalen Briefverkehr tätig.

«Wir sind in der Lage, ein grosses und breites Spektrum an Fachwissen in der Praxis zu vermitteln und legen hier ganz klar unseren Fokus», erklärt Tim Rademacher, Berufsbildungsverantwortlicher DHL Schweiz.

Ein internationaler Beruf

Logistikunternehmen bilden nicht nur reine Speditionskaufleute aus, sondern auch andere Ausbildungen in fachspezifischen Bereichen wie etwa Zoll, Distribution und Lager werden angeboten. Während der dreijährigen Lehre zum Kaufmann/Kauffrau durchlaufen die Lernenden alle wichtigen Bereiche, die für eine umfassende Ausbildung notwendig sind. Neben der «on the job» Ausbildung besuchen zum Beispiel die Lernenden in unserem Unternehmen die vom Branchenverband Spedlogswiss koordinierte Branchenkunde (Blended Learning) und überbetrieblichen Kurse.

Im dritten Lehrjahr organisiert DHL zudem ein sogenanntes «Lehrlingslager», in denen die Lernenden gezielt auf die Abschlussprüfungen vorbereitet werden. «In einem globalen Netzwerk ist ebenfalls die sprachliche Ausbildung ein ganz wichtiger Aspekt. Bereits während der Lehrzeit stehen bei uns Lernende deshalb mit internationaler Kundschaft, Agenten und Partnern im engen Kontakt und werden auch bei Sprachaufenthalten und Sprachdiplomen finanziell unterstützt», so Rademacher.

Auch Weiterbildungsmöglichkeiten nach der Lehre sollten von Unternehmen nachhaltig gefördert werden: «Dazu stehen zahlreiche Wege offen, wie z.B. die Ausbildung zum Speditions-Logistikfachmann/-frau oder Speditions-LogistikleiterIn.» Mit einem Nachdiplomstudium an der Fachhochschule öffnen sich zudem Wege ins internationale Topmanagement. «Beispielsweise bieten wir europäische und weltweite Austauschprogramme für einen begrenzten Zeitraum von sechs bis 18 Monaten an, um vor allem unsere internationalen Synergien und Netzwerke weiter zu stärken.»

Besonders hervorzuheben ist der Trainee Award, der talentierten Auszubildenden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz am Ende der Lehrzeit die Möglichkeit bietet, im Rahmen eines sechsmonatigen Auslandaufenthaltes erste internationale Erfahrungen in einem der strategisch wichtigen Märkte zu sammeln.

Mangel an -Nachwuchs

Auch langfristig ist unser Unternehmen daran interessiert, junge Talente zu binden und mit einem internen Talentmanagement-Förderprogramm weiter auszubilden. «Transportiert wird immer», sagt Rademacher.  Die weltweit steigenden Warenströme zeigen ganz klar, dass die Wirtschaft auch weiterhin auf Transporte ausgelegt ist. Die Berufe werden in der gesamten Speditionslogistik-Branche auch aufgrund der Globalisierung immer anspruchsvoller, das Anforderungsprofil ist dementsprechend hoch.

Die Entwicklung geht in Richtung der spezialisierten Fachkräfte. «Auf dem derzeitigen Arbeitsmarkt herrscht ein Mangel an qualifiziertem Nachwuchs. Deshalb erhält die Ausbildung von eigenen Lernenden einen überaus hohen Stellenwert», bestätigt Rademacher.