Vielmehr wollen sich die Wirte doch ihrer eigentlichen Berufung zuwenden, der professionellen Arbeit in der Küche, im Hotel und beim Gast.

Umso wichtiger ist es daher, dass die Gastronomen im Bereich der Administration von der lästigen Routinearbeit entlastet werden.

Dazu gibt es verschiedene Lohnprogramme, welche die entsprechend hohen Anforderungen der Angestellten, der Versicherungen und der Steuerbehörden erfüllen.

Auch für die betriebsinterne Planung kann ein entsprechendes Programm eine gute Hilfe sein.

Lohnprogramm speziell für die Gastronomie

Die Arbeitsverhältnisse im Gastronomie- und Hotellerie-Gewerbe sind meist etwas komplexer als in anderen Branchen, der Administrationsaufwand demnach auch grösser. Daher braucht es ein branchenspezifisches Lohnprogramm.

Neben der eigentlichen Lohnverarbeitung für Festangestellte und Teilzeitkräfte mit allen Versicherungs-, Kost-und-Logis-Abzügen, der Quellensteuerabrechnung für ausländische Mitarbeiter, der Zeiterfassung aller Mitarbeiter, der Personalplanung und weiterer Auswertungstools soll ein Lohnprogramm vor allem einfach und logisch in der Bedienung sein.

Schliesslich soll die Software den Wirt entlasten und ihm nicht noch zusätzlich Sorgen bereiten.

Besonders wichtig dabei ist, dass die entsprechende Software auf die individuellen Bedürfnisse und die Grösse des Unternehmens angepasst werden kann.

Ebenso zentral ist die Möglichkeit zur einfachen Übernahme und Weitergabe der Daten über eine entsprechende Schnittstelle.

L-GAV heisst das Zauberwort

Das Ziel, es Arbeitgebern und Arbeitnehmern recht zu machen, ist nicht einfach. Der L-GAV soll es richten.

Wo Arbeitgeber und Arbeitnehmer aufeinander treffen, bestehen auch mal unterschiedliche Interessen. Das ist wohl in jeder Branche so. Im Gastgewerbe regelt die Zusammenarbeit zwischen beiden Parteien der sogenannte Landes-Gesamtarbeitsvertrag L-GAV.

 

Gemeinsam stark

 

Das wohl wichtigste Element dieser Vereinbarung ist die Erkenntnis, dass beide Seiten aufeinander angewiesen sind.

Ohne gute Mitarbeiter ist der beste Wirt nicht marktfähig und ohne einen guten Arbeitgeber haben die Mitarbeiter in Küche oder Service keine attraktive Stelle.

Die Gastro-Branche soll auf dem Arbeitsmarkt konkurrenzfähig sein.

In diesem Gesamtarbeitsvertrag, der seit nunmehr über 40 Jahren besteht, sind die Berufsbilder, die Aus- und Weiterbildung, Löhne, Ferien, Überzeit, Versicherungen, Vorsorge und noch vieles mehr verbindlich geregelt.

So hat der Arbeitgeber klare Richtlinien und der Arbeitnehmer die Gewissheit auf gerechte Arbeitsbedingungen.

 

Sicherheit für 200'000 Arbeitnehmer

 

Die Gastro-Branche soll mit marktgerechten Chancen sowie fairen allgemeinen Rahmenbedingungen auf dem Arbeitsmarkt konkurrenzfähig sein.

Der L-GAV unterstützt durch stark subventionierte Aus- und Weiterbildungsangebote die Zukunft von Fachkräften und ermöglicht eine stabile Sozialpartnerschaft mit klaren Spielregeln.

Von dieser wegweisenden Errungenschaft profitieren heute über 200'000 Arbeitnehmer in rund 27'000 Gastro-Betrieben.

Gemeinsam übernehmen die Arbeitnehmerverbände mit den Arbeitgeberverbänden die Verantwortung für moderne Arbeitsbedingungen und die Förderung der Professionalität im Schweizer Gastgewerbe.